Berufsunfähigkeitsversicherung

Neue Geschäftsidee der Versicherer?
Oder doch unterschätztes Risiko?

 

Kunde: „Braucht man überhaupt eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Mir passiert schon nichts! Außerdem bin ich Unfallversichert und eine Pensionsvorsorge habe ich auch.“


Knopper: „Wir sind es gewohnt zum Beispiel das neue Auto entsprechend zu versichern und auch bereit viel Geld dafür zu bezahlen.
Leider wird dabei sehr häufig unser wertvollstes „Gut“ übersehen: Die eigene Arbeitskraft!
Sie lässt sich natürlich nur sehr schwer in Zahlen darstellen, aber mit einer einfachen   Formel bekommt man ein Gefühl um welche Größenordnung es geht:


aktuelles Monatseinkommen * 12 * Anzahl der Jahre bis zum Pensionsantritt


Das Ergebnis ist unglaublich und dieser Betrag ist noch maßlos untertrieben! Denn hier sind weder das 13. und 14. Monatsgehalt, noch Gehaltsvorrückungen, Prämien oder dergleichen berücksichtigt. Die Frage sollte daher nicht lauten „ob“, sondern „wie“ muss ich meine Arbeitskraft absichern!“


Kunde: „Aber ein Verlust der Arbeitskraft bedeutet ja nicht gleich, dass ich mein gesamtes Einkommen verliere?“


Knopper: „Ja und Nein! Im schlimmsten Fall kann sogar das passieren! Denn seit 01.01.2014 wurde der Zugang zur staatlichen Berufsunfähigkeitsrente erheblich erschwert und rund drei Viertel aller Anträge  werden abgelehnt. Unabhängig davon ob man staatliche Zuwendungen bekommt oder nicht – im Falle einer Berufsunfähigkeit wird das letzte Einkommen nicht zu halten sein.
Angenommen Sie können aus gesundheitlichen Gründen Ihren Job von heute auf morgen, für ein Jahr oder länger nicht mehr ausüben. Wie würde sich diese finanzielle Einschränkung auf Ihren Lebensalltag auswirken? Wieviel Geld bleibt, nach Abzug der Fixkosten wie Miete, Kreditrate, Versicherungen und Kosten für das KFZ noch übrig? Diese Lücke gilt es zu schließen.“


Kunde: „Aber es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass ich im Laufe meines Berufslebens die „Arbeitskraft“ verliere!“


Knopper: „Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Haus abbrennt? Es ist doch der ursprüngliche Versicherungsgedanke, Risiken zu versichern die uns viel Wert sind – in der Hoffnung, nie in eine Lage zu kommen eine Leistung geltend zu machen. Statistisch gesehen liegt die Wahrscheinlichkeit berufsunfähig zu werden bei etwa 25%! Und entgegen aller Vermutungen sind die Gründe hierfür in den seltensten Fällen auf einen Unfall zurückzuführen. Also selbst der klassische Bürojob, welcher als eher „Risikoarm“ angesehen wird, beinhaltet ausreichend Risikopotential.“


Kunde: „Was kostet es, für dieses Risiko vorzusorgen?“


Knopper: „Unzählige Versicherungsunternehmen bieten unterschiedlichste Modelle mit Prämienunterschieden weit über 100% an. Somit kann eine Berufsunfähigkeitsvorsorge keinesfalls als „Produkt von der Stange“ angesehen werden. Sie ist sehr stark von der jeweiligen Lebenssituation abhängig und muss daher ganz individuell und maßgeschneidert erarbeitet werden. Durch einen Versicherungsvergleich wird der Vertrag aber wesentlich günstiger als man denkt!“

 

Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Gespräch, wenn Sie sich für eine Berufsunfähigkeitsversicherung interssieren!

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